Ein Handwerker arbeitet in einer hellen Tischlerei an der Werkbank vor einer großen Fensterfront

Branche · Holz & Tischlerei

Tischlerei und Möbelbau: vom Aufmaß bis zur Abnahme in einem Fluss.

Aufmaß auf Papier, Angebot in Word, Arbeitszeit auf dem Stundenzettel: In der Tischlerei steckt viel Zeit im Abtippen. Software für die Tischlerei setzt genau dort an: Aus Aufmaß und Kundenwunsch entsteht ein Angebotsentwurf, Platten werden mit Restplatten optimiert, und die Nachkalkulation zeigt, ob der Auftrag etwas verdient hat.

Kennen Sie das?

Typische Situationen

Beispielhafte Ausgangslagen aus dem Betriebsalltag – frei formuliert, keine Kundenzitate. Darunter jeweils, wie der Ablauf mit einer passenden Lösung aussehen kann.

  • Eine Eilreparatur schiebt sich dazwischen, und plötzlich weiß keiner mehr, welche Küche wann fertig wird.

    So kann es laufen

    Eine Eilreparatur wird eingeschoben; der Plan zeigt, welche Küche dadurch einen Tag später fertig wird.

    Planung, die Verschiebungen mitrechnetMehr zu Produktion & Planung

  • Kunden rufen an und fragen, wann ihre Küche kommt. Wer gerade abhebt, muss erst in der Werkstatt nachfragen.

    So kann es laufen

    Kunden sehen, dass ihre Küche in Fertigung ist und wann der Montagetermin steht.

    Kunden wissen, wo ihr Auftrag stehtMehr zu Angeboten & Anfragen

  • Die Kantenanleimmaschine steht, und das Ersatzmesser muss erst bestellt werden – mitten in der vollen Woche.

    So kann es laufen

    Kantenanleimmaschine: Wartung nach Laufmetern, das Ersatzmesser ist rechtzeitig da.

    Maschinen nach Plan warten, nicht nach AusfallMehr zu Produktion & Planung

Hebel

Wo Software und KI bei Ihnen ansetzen.

Typische Engpässe dieser Branche und wo eine Lösung ansetzt – jeweils mit Beispiel, Wirkung und dem kleinsten sinnvollen Einstieg.

  1. mit KI

    Vom Aufmaß zum Angebotsentwurf

    BeispielszenarioAus Aufmaß und Kundenwunsch entstehen Stückliste und Angebotstext für die Einbauküche.

    So wirkt es: Abtippen, Nachrechnen und Formulieren werden weniger; Sie prüfen einen Entwurf, statt bei null zu beginnen.

    HauptnutzenZeit

    ZusatznutzenKundenzufriedenheitDeckungsbeitragEntlastung

    Kleinster sinnvoller EinstiegKalkulationsschema und Angebotsvorlage für Ihre häufigste Auftragsart in einer kleinen Web-App.

  2. Konfigurator: Möbel nach Maß mit Preisrahmen

    BeispielszenarioEinbauschrank nach Maß mit Fronten und Innenausstattung, mit Preisorientierung in Echtzeit.

    So wirkt es: Kunden sehen sofort, was möglich ist und in welcher Preisklasse es liegt.

    HauptnutzenKundenzufriedenheit

    ZusatznutzenZeitQualität

    Kleinster sinnvoller EinstiegKonfigurator für ein Standardprodukt mit wenigen Optionen.

  3. Zuschnitt mit Restplatten aus dem Lager

    BeispielszenarioKorpusteile einer Küche werden auf Platten verteilt; Restplatten aus dem Lager kommen zuerst dran.

    So wirkt es: Weniger Verschnitt, und Restplatten werden wieder eingesetzt.

    HauptnutzenKosten

    ZusatznutzenDeckungsbeitragZeit

    Kleinster sinnvoller EinstiegZuschnittplan für eine Standard-Korpusserie mit Ihren Plattenformaten.

  4. Montage, Abnahme und Fotos am Tablet

    BeispielszenarioDas Montageteam fotografiert die fertige Küche, der Kunde bestätigt die Abnahme am Tablet.

    So wirkt es: Rechnungen können direkt nach dem Einsatz hinausgehen, statt auf gesammelte Zettel zu warten.

    HauptnutzenLiquiditätZeit

    ZusatznutzenQualität

    Kleinster sinnvoller EinstiegMontagebericht mit Fotos und Unterschrift für Ihre Küchenmontagen.

  5. Werkstattzeit je Auftrag ohne Stundenzettel

    BeispielszenarioDie Werkstattzeit je Auftrag fließt direkt in die Nachkalkulation der Küche.

    So wirkt es: Stundenzettel müssen nicht mehr gesammelt, entziffert und abgetippt werden.

    HauptnutzenZeit

    ZusatznutzenQualitätDeckungsbeitrag

    Kleinster sinnvoller EinstiegHandy-Zeiterfassung für ein Team mit Export an die Lohnverrechnung.

  6. Nachkalkulation je Küche und Sonderanfertigung

    BeispielszenarioDer Vergleich zeigt, dass Sonderanfertigungen regelmäßig mehr Montagezeit brauchen als kalkuliert.

    So wirkt es: Verlustbringer werden sichtbar und lassen sich neu kalkulieren oder bewusst ablehnen.

    HauptnutzenDeckungsbeitragTransparenz

    ZusatznutzenKosten

    Kleinster sinnvoller EinstiegFür die zuletzt montierten Küchen Soll gegen Ist stellen; oft genügt ein Export aus vorhandenen Programmen.

Nicht nur für diese Branche: Die meisten dieser Hebel passen in jeden Betrieb mit ähnlichen Abläufen. Die Beispiele hier sind auf Ihre Branche zugeschnitten – nach Unternehmensbereich sortiert finden Sie alles unter Lösungen nach Bereich.

Haupt- und Zusatznutzen sind Einschätzungen aus typischen Abläufen, keine Messwerte. Wie groß die Wirkung in Ihrem Betrieb ist, hängt von der Ausgangslage ab. Beispiele sind fiktive Szenarien.

Ein Ablauf, drei Teile

So greifen Software, Abläufe und Auftritt ineinander.

Ein Beispiel vom Konfigurator auf der Website bis zur Abnahme beim Kunden:

  1. Auftritt

    Anfrage mit Maß

    Der Kunde stellt den Einbauschrank auf Ihrer Website zusammen und sieht einen Preisrahmen.

  2. KI

    Angebotsentwurf

    Aus Aufmaß und Wunsch entstehen Stückliste und Angebotstext; Sie prüfen und schicken ab.

  3. Software

    Zuschnitt und Werkstatt

    Korpusteile werden auf Platten verteilt, Restplatten zuerst; die Werkstattzeit wird je Auftrag gebucht.

  4. Ablauf

    Montage und Abnahme

    Das Montageteam fotografiert, der Kunde bestätigt am Tablet – die Nachkalkulation hat alle Zahlen.

Ausprobieren

Demo: Anfrage-Assistent einer Tischlerei

Mit fiktiven Daten, im Browser, ohne Anmeldung.

Ein Tischler skizziert an der Werkbank, daneben ein aufgeklappter LaptopFiktives Beispiel
Tischlerei, Möbel- & Metallbauca. 2 Min.

Anfrage-Assistent

Was Ihre Website schon vor dem ersten Gespräch klärt.

Ein Kunde beschreibt sein Vorhaben in eigenen Worten. Der Assistent füllt daraus den Konfigurator, stellt höchstens zwei Rückfragen und übergibt eine vollständige Anfrage.

Das können Sie ausprobieren

  1. Eine Anfrage in eigenen Worten schreiben
  2. Sehen, was erkannt, angenommen oder noch offen ist
  3. Die Anfrage als Auftrag in den Betrieb übernehmen

Wirkt auf

  • Kundenzufriedenheit
  • Zeit
  • Deckungsbeitrag
Demo starten: Anfrage-Assistent
Fiktives Beispielszenario

Tischlerei & Möbelbau

Aufmaß, Zuschnitt und Material aus einem Guss

Ausgangslage

„Aufmaß beim Kunden, am Abend die Zuschnittliste in Excel, dann Platten bestellen. Und am Ende bleibt trotzdem ein halber Stapel Verschnitt liegen.“

Lösung
So wird es gelöst – Details
  • Software: Aufmaß-App mit Stückliste, berechnetem Zuschnittplan und Restplattenlager.

  • Ablauf: Vom Aufmaß direkt zur Materialbestellung, ohne Übertragen in Excel.

  • Auftritt: Möbel-Konfigurator, der Maße und Wünsche schon vor dem Termin klärt.

  • KI: Formuliert den Angebotstext aus Stückliste und Kundenwunsch. Den Zuschnitt rechnet ein Algorithmus.

Wirkung
  • Kosten: Weniger Verschnitt, weil der Zuschnitt berechnet statt geschätzt wird.

  • Zeit: Das Angebot steht, ohne dass Maße zweimal abgeschrieben werden.

  • Kundenzufriedenheit: Kunden kommen mit geklärten Wünschen zum Aufmaß, das Hin und Her wird kürzer.

  • Verbunden statt ersetzt

    Ihre CAD- und Tischlersoftware bleibt; dazwischen wird verbunden, damit Stücklisten und Maße nicht abgetippt werden.

    So funktioniert die Anbindung
  • So fangen Sie an

    Prozess-Check für Ihre Digitalisierung ab 590 €, Pilot ab 2.490 € inklusive Check – jeweils zum Fixpreis, netto zzgl. 20 % USt.

    Ablauf & Preise

Häufige Fragen

Fragen zu Tischlerei & Möbelbau.

Ihre Frage ist nicht dabei? Im kostenlosen Erstgespräch ist Platz dafür.

Unsere CAD- und Tischlersoftware bleibt – was kommt dazu?

Genau das, was zwischen den Programmen fehlt: Anfragen sammeln, Angebotsentwurf aus dem Aufmaß, Statusinfo an Kunden, Zeiterfassung je Auftrag und die Nachkalkulation. Stücklisten und Daten aus Ihrer Planungssoftware werden übernommen, wo es einen Export gibt.

Was bringt ein Konfigurator auf der Website einer Tischlerei?

Kunden wählen Maße, Fronten und Ausstattung und sehen einen Preisrahmen nach Ihren Regeln. Bei Ihnen kommt eine vollständige Anfrage an statt „Was kostet ein Einbauschrank?“. Der Preisrahmen ist eine Orientierung – das verbindliche Angebot schreiben weiterhin Sie.

Wie bekommen wir die Werkstattzeit je Auftrag ohne Stundenzettel?

Mit einer einfachen Zeiterfassung am Handy oder an einem Terminal in der Werkstatt: Auftrag wählen, starten, beenden. Die Zeiten fließen direkt in die Nachkalkulation. Gibt es einen Betriebsrat, wird die Lösung mit ihm abgestimmt – das planen wir von Anfang an mit ein.

Lohnt sich Zuschnittoptimierung für eine kleine Tischlerei?

Das hängt vom Plattenverbrauch ab. Die Optimierung verteilt Korpusteile so auf Platten, dass möglichst wenig Rest bleibt, und nimmt vorhandene Restplatten zuerst. Ob sich das rechnet, sehen Sie im Potenzial-Check mit Ihrem eigenen Materialverbrauch.

Kostenlos und unverbindlich

Wie kommt bei Ihnen das Aufmaß ins Angebot?

Bringen Sie ein Aufmaß und das passende Angebot mit. Im Erstgespräch zeigen wir, welche Schritte dazwischen vorbereitet werden können.